Geschichte

80 Jahre Versöhnungskirche Heinersreuth

Wir erinnern uns:

Vor 80 Jahren am 15.08.1937 (2. Sonntag nach Trinitatis) wurde unsere jetzige Versöhnungskirche in Heinersreuth eingeweiht.

Auszug aus der Chronik:

„ ...Es war ein regnerischer Sommersonntag. Schon am Vormittag kamen Leute aus allen Richtungen. Um 14.00 Uhr versammelte sich die Geistlichkeit, die Lehrerschaft, die Behördenvertreter und Kirchenvorsteher im Schulsaal des alten Schulhauses, in dem schon 17 Jahre lang Gottesdienste gefeiert worden waren, zu einem kurzen Abschiedsgottesdienst, der von Dekan August Ammon gehalten wurde. Um 14.15 Uhr stellte sich der Festzug am Schlossplatz auf; unter dem Geläute aller Glocken bewegte er sich zur Kirche, voran die Schuljugend, dann etwa dreißig Geistliche, Baumeister, Kirchenvorsteher und die Vereine. Die Straßen und Wege waren von den Gemeindemitgliedern und Gästen gesäumt. Auf dem festlich geschmückten Platz vor der Kirche warteten die Posaunenchöre. Mit dem Lied: Tut mir auf die schöne Pforte, gespielt und gesungen, nahm die Feier ihren Anfang. Es kam zu einem schlimmen Gedränge. In der Kirche hatten höchstens 500 Personen Platz gefunden. Für die draußen Stehenden – man schätzte ihre Zahl weit über 1000 – war ein Lautsprecher aufgestellt worden. Die eigentliche Weihhandlung vollzog Oberkirchenrat Otto Bezzel. Nach der Predigt und einem Chorgesang des Gesangvereins Heinersreuth folgte die Installation des ersten Pfarrers Vikar Peter Hupfer.
Heinersreuth hatte seine Kirche. Die Einweihung war zu einem Festtag für das ganze Umland geworden. Das der Neubau in der Zeit des Dritten Reiches erfolgte, machte ihn noch außerordentlicher....“

Falls Sie noch mehr über unsere Kirche erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unser Chronikbuch vom 75. Jahrestag unserer Kirche. Fragen Sie einfach im Pfarramt nach.

Hintergrundbild auf dieser Seite:  Familienarchiv Swutz