daheim

Gestern früh war meine Frau mit dem Auto unterwegs – Lebensmitteleinkauf. Da hörte sie meine Stimme im Radio. Ich bin diese Woche Sprecher bei den Gedanken zum Tag auf Radio Mainwelle.

Ihr erster Gedanke war: Wer passt denn jetzt auf unsere Kinder auf? Mein Mann ist ja im Radio. Dann musste sie schmunzeln, ich hatte alles ja bereits vierzehn Tage vorher aufgenommen.

In Venedig ist das Wasser klar

Die Bild-Zeitung hat es heute morgen geteilt: Man sieht den Grund der Kanäle, Fische schwimmen herum.

Der Grund ist ganz einfach: Der Verkehr hat nachgelassen, die vielen Schiffe wirbeln keinen Schlick mehr auf. Der Staub hat sich gesetzt, auf einmal sieht man den Grund. Die Natur holt sich zurück, was ihr gehört.

„Quarantäne“

Gestern hat mich jemand verwundert gefragt: Wieso schreibst du Quarantäne?! So weit ist es zum Glück ja noch nicht!

Meine Wortwahl hat einen bestimmten Grund: Quarantaine ist französisch und meint einen Zeitraum von vierzig Tagen. Bis zum 19. April sind es beinahe vierzig Tage. Vierzig Tage hält unser Land die Luft an, und versuchen, Infektionsketten zu unterbrechen.

Sonntag Okuli

Heute ist der Sonntag "Okuli" - "Augen"

Die Welt starrt auf das Corona-Virus. Wir sind wie das Kaninchen vor der Schlange. Jetzt bloß keine falsche Bewegung machen, vielleicht geht es ja vorüber. Eine drastische Quarantäne lähmt das Land. Arbeitnehmer und Unternehmer fürchten die wirtschaftlichen Folgen. Schüler freuen sich auf freies Lernen. Ich bin gespannt, was die verordnete Stille über die Ostertage mit uns macht.

Corona

Aus Vorsicht vor dem Corona-Virus hat unser Land sich eine Pause verordnet. Die Quarantäne geht bis zum Weißen Sonntag, 19. April.

In unserer Kirchengemeinde finden die Gruppen, Kreise, Veranstaltungen und Hausbesuche in der Regel nicht statt.

Zum Gottesdienst werden wir uns weiterhin treffen. In der Kirche ist ja genug Platz, den notwendigen Abstand voneinander zu halten. Aber gerade in Zeiten von drohender Krankheit ist uns das gemeinsame Gebet wichtig. Auch die geplanten Taufen und natürlich Beerdigungen - falls es zu einem Trauerfall kommt - finden statt.

Landessynode in Bayreuth wird verschoben

Gottesdienste und öffentliche Veranstaltungen unter Leitung von Mitgliedern des Landeskirchenrats abgesagt

Die erste Tagung der neu gewählten bayerischen Landessynode wird verschoben. Das hat heute Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm den 108 Mitgliedern der Synode mitgeteilt. Die konstituierende Sitzung der Synode sollte vom 22. - 26. März in Bayreuth stattfinden.

„Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus“, so der Landesbischof.

Das kann man nicht erklären - das muss man erlebt haben!

Es gibt Geheimnisse, die muss man für sich behalten, damit sie keiner erfährt - es gibt aber auch Geheimnisse, die kann man noch so oft herumerzählen, und sie bleiben trotzdem ein Geheimnis für alle, die sie nicht verstehen. So ein Geheimnis ist der Glaube. Glauben ist eine Lebenshaltung, das kann man nur verstehen, wenn man es erlebt. Darum hat Jesus auch gesagt, dass wir Gottes Herrschaft annehmen sollen wie ein Kind. Kinder können das ja tatsächlich so unkompliziert, was uns Erwachsenen schwer fällt: Vertrauen, sich an der Hand nehmen lassen, Folgen.

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